Die Modernisierung der kommunalen Straßenbeleuchtung ist ein zentraler Hebel zur Energieeinsparung und CO₂-Reduktion. Insbesondere der Umstieg auf LED-Technologie ermöglicht erhebliche Verbesserungen in Wirtschaftlichkeit, Lichtqualität und Umweltverträglichkeit. Kommunen in Bayern – darunter Aschaffenburg, München oder Augsburg – setzen seit Jahren auf diese Technologie und realisieren nachweisliche Einsparungen im kommunalen Betrieb.
Auch wenn Lieferverzögerungen oder Umsetzungsstaus vielerorts Herausforderungen darstellen, ist die LED-Umstellung ein strategisch notwendiger Schritt: wirtschaftlich geboten, technisch ausgereift – und förderfähig


LED-Leuchten bieten gegenüber konventionellen Systemen Einsparungen von bis zu 70–80 % im Stromverbrauch – bei gleichzeitig längerer Lebensdauer und reduziertem Wartungsaufwand. Die Deutsche Energie-Agentur (DENA) und die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) bestätigen die hohen Wirkungsgrade von LED–Straßenleuchten im kommunalen Dauereinsatz
Beispiel:
In Aschaffenburg wurden laut Stadtbetrieb 2023 rund 500 alte Leuchten durch LED-Systeme ersetzt. Der Stromverbrauch der städtischen Beleuchtung konnte in einzelnen Teilabschnitten um über 70 % gesenkt werden.
Pandemiebedingte Marktverwerfungen sowie internationale Verfügbarkeitsprobleme (z. B. bei Steuerungskomponenten) haben vielerorts zu Umsetzungsverzögerungen geführt. Gleichzeitig drängt der gesetzliche Rahmen:
Die europäische Ökodesign-Verordnung (EU) 2019/2020 verbietet stufenweise den Vertrieb ineffizienter Leuchtmittel, darunter Quecksilber- und viele Hochdrucklampen. Kommunen müssen handeln, bevor Ersatzteile entfallen.
Die Umstellung auf LED ist auch umweltrelevant: Falsch eingesetzte LED-Systeme mit hohem Blauanteil oder diffuser Streustrahlung können zu Lichtverschmutzung, Störung des Biorhythmus und Beeinträchtigung nachtaktiver Arten führen (z. B. Insekten, Fledermäuse).
Deshalb setzen Pilotkommunen wie Augsburg oder Erlangen zunehmend auf:
Grundsatz: „So viel Licht wie nötig – so wenig wie möglich.“
Was ist förderfähig?:
Im Rahmen der Kommunalrichtlinie des BMWK (früher BMU) können Kommunen Fördermittel für die Sanierung ihrer Außen- und Straßenbeleuchtung beantragen. Voraussetzung ist:
Nicht gefördert wird:
Ebenfalls förderfähig:
Was wird gefördert?
Nicht förderfähig:
Auch förderfähig:
Förderquoten im Überblick
1. Förderfähigkeit frühzeitig mitdenken
Wir erstellen von Beginn an alle erforderlichen Planungsunterlagen:
CO₂-Effektnachweise
Verbrauchsprofile
Lichtberechnungen (z. B. nach DIN EN 13201)
Simulationsgrafiken und Anlagenübersichten
So wird die spätere Antragstellung erleichtert und beschleunigt.
2. Maßnahmen priorisieren und abschnittsweise umsetzen
Anstelle einer Komplettumsetzung in einem Schritt ermöglichen wir eine phasenweise Planung nach Haushaltsjahren. Das senkt die Einstiegsschwelle und erlaubt eine steigende Mittelbindung über mehrere Jahre.
3. Förderfähige Planung vorschalten
Bereits die vorbereitenden Schritte sind förderfähig:
Diese bilden die Grundlage für spätere bauliche Förderanträge – und sichern frühzeitig strategisches Budget.
4. Antrag mit vollständiger Dokumentation vorbereiten
DAY & LIGHT liefert alle Unterlagen für einen förderfähigen Antrag:
Wichtig:
Keine Einzelmaßnahme ohne strategische Einbettung
Keine Umsetzung ohne CO₂-Wirknachweis
Kein Antrag ohne förderkonforme Planung
Kein Haushalt ohne realistische Etappierung
Standardkommune Fördersatz 30–40 %
Strukturschwache Region (GRW) Fördersatz bis 55 %
Besondere Zielgruppen (z. B. Kommunen mit Kitas/Schulen, Braunkohlereviere) Fördersatz bis zu 65 %
: Deutsche Energie-Agentur (dena), 2021–2024: „Beleuchtungsmodernisierung in Kommunen“, Marktübersichten LED-Straßenbeleuchtung
: BMUV / Nationale Klimaschutzinitiative: Förderbedingungen Kommunalrichtlinie, Stand Mai 2025 → www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie
: EU-Ökodesign-Richtlinie: Verordnung (EU) 2019/2020, konsolidierte Fassung 2023
: Bundesamt für Naturschutz / Dark-Sky-Studien 2022–2024 → www.bfn.de/themen/lichtverschmutzung
: Beispielhafte Förderprojekte – u. a. Stadt Aschaffenburg, Klimaschutzbericht 2023
Für Städten und Gemeinden in Deutschland gibt es umfangreiche finanzielle Unterstützung für die Umsetzung nachhaltiger und energieeffizienter Beleuchtungssysteme.
Neben der Verbesserung der Energieeffizienz zielen sie auch darauf ab, Lichtverschmutzung zu reduzieren und natürliche Nachtlandschaften zu bewahren.
